https://pierderwissenschaftblog.com Fri, 20 Oct 2017 05:13:44 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.com/ https://s2.wp.com/i/buttonw-com.png https://pierderwissenschaftblog.com 100. Schulklasse kocht in der FRoSTA-Kochschule im Klimahaus https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/18/100-schulklasse-kocht-in-der-frosta-kochschule-im-klimahaus/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/18/100-schulklasse-kocht-in-der-frosta-kochschule-im-klimahaus/#respond Wed, 18 Oct 2017 13:49:39 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3182 ]]> Gemeinsam mit Werder Spieler Maximilian Eggestein das Lieblingsgericht kochen

Gemeinsam lernen, wie man gesund und klimafreundlich kocht – die FRoSTA-Kochschule im Klimahaus macht das für Schulklassen möglich. Heute begrüßte die Wissens- und Erlebniswelt die 100. Schulklasse. Für diesen Anlass unterstützten zwei ganz besondere Hilfsköche die 17 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Carl von Ossietzky: Werder Spieler Maximilian Eggestein und Leiter für Athletik und Performance Axel Dörrfuß schwangen zusammen mit den angehenden Meisterköchen den Kochlöffel. „Unser Ernährungsverhalten hat großen Einfluss auf unsere mentale und körperliche Leistungsfähigkeit und unsere Gesundheit. Eine abwechslungsreiche und nachhaltige Ernährung ist wichtig um gesund und fit zu sein, für Fußballprofis ebenso wie für Schüler“, erklärt Dörrfuß.

Gekocht wurde unter der fachkundigen Anleitung von Christiane Rennebaum, die Ernährungsexpertin im Klimahaus Bremerhaven ist. Sie hat das Kochschulprogramm auf die Wünsche der kleinen Feinschmecker angepasst: Heute stand ein leckerer Pizzaring mit frischem, saisonalen Gemüse auf dem Speiseplan. „Pizza muss nicht unbedingt ungesund sein. Wenn man zum Beispiel den Teig selbst macht und bei den Zutaten verschiedene Gemüsesorten anstelle von Fleisch wählt, dann ist Pizza nicht nur eine ausgewogene Mahlzeit, sondern auch klimafreundlich“, erklärt Rennebaum.

Klimahaus befragte mehr als 1.000 Kinder zu ihrem Lieblingsessen

Die Auswahl des Gerichts ist nicht zufällig: Im Vorfeld hatte das Klimahaus über 1.000 Kinder gefragt, was sie am liebsten essen.  Auf dem ersten Platz lagen dabei ganz klar die Nudelgerichte. Pizza essen die befragten Kinder am zweitliebsten und am drittliebsten Fleischgerichte, wie zum Beispiel Chicken Nuggets. Das Kochschulprogramm liegt also mit der Abwandlung der klassischen Pizza voll im Trend und bringt die Initiatoren der FRoSTA-Kochschule ihrem Ziel, Kindern die Freude am Kochen zu vermitteln, näher.

Auch bei Werder wird auf gesunde Ernährung geachtet. Leiter für Athletik und Performance, Axel Dörrfuß, erklärt warum. Bildnachweis: Voigts/Klimahaus

Felix Ahlers, Chefkoch bei FRoSTA ist überzeugt: „Nur wer kochen kann, wird gute Lebensmittel ein Leben lang zu schätzen wissen.“ Wie in anderen Teilen der Welt gekocht und gegessen wird, erfahren die „Klimaschmecker“ auf ihrer Weltreise durch die Klimazonen im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost. „Mit der Kombination von Kochkurs und Besuch der Klimahausausstellung wird nicht nur eine Verbindung zwischen heimischen und fremden Essgewohnheiten hergestellt“, erklärt Arne Dunker, Geschäftsführer des Klimahauses. „Auch die Zusammenhänge zwischen Essverhalten und Klima werden greifbarer.“ Weil gutes Essen auch wichtig für die Gesundheit ist, ist die AOK ebenfalls Partner der FRoSTA-Kochschule.

Klimaschmecker und Weltentdecker

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der vierten bis zur zehnten Klasse und kann über das Klimahaus gebucht werden. Die „Klimaschmecker und Weltentdecker“ beschäftigen sich während des vierstündigen Programms mit diesen Fragen: Woher kommt unser Essen? Was kommt in anderen Ländern auf den Teller? Hat unser Essverhalten etwas mit dem Klima zu tun? Dabei beschäftigen die Kinder sich mit der Herkunft und dem Anbau saisonaler und regionaler, aber auch exotischer Lebensmittel. In der Kochschule dürfen sie selbst ans Werk gehen und lernen den direkten Umgang mit Obst, Gemüse und Gewürzen, verschiedene Ernährungsformen sowie Zubereitungsmethoden kennen. Sie können schmecken, riechen, (wieder-) erkennen und begreifen. So entdecken die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel, wie einfach es ist leckere Gerichte mit frischen Zutaten selbst zu kochen – ganz ohne Fertigprodukte, in denen oft viele Zusatzstoffe stecken. Wie in anderen Regionen der Welt gekocht und gegessen wird, sehen die angehenden Köche in der „Reise“, denn ein Besuch der Ausstellung gehört ebenfalls zum Programm. Dadurch begreifen sie anschaulich mit allen Sinnen die Zusammenhänge der ökologischen und sozialen Folgen unseres Umgangs mit Nahrungsmitteln.


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Forschungsschiff Polarstern kehrt aus der Arktis zurück https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/13/forschungsschiff-polarstern-kehrt-aus-der-arktis-zurueck/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/13/forschungsschiff-polarstern-kehrt-aus-der-arktis-zurueck/#respond Fri, 13 Oct 2017 10:12:14 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3160 ]]> Erforschung des grönländischen 79°-Nord-Gletschers erfolgreich beendet.

Das Forschungsschiff Polarstern wird am Freitagabend, den 13. Oktober 2017 nach gut fünf Monaten aus der Arktis in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückkehren. Letztes Forschungsgebiet war der sogenannte 79°-Nord-Gletscher im Nordosten Grönlands. Dort haben Wissenschaftler an Bord untersucht, wie sich die seit etwa zwanzig Jahren steigende Ozeantemperatur vor dem Gletscher auf dessen Eismassen auswirkt.

Es ist ein ganz besonderes Gebiet, das die 45 Wissenschaftler an Bord des Forschungsschiffes Polarstern in den letzten Wochen erforscht haben: Der 79°-Nord-Gletscher im Nordosten Grönlands. Zusammen mit dem benachbarten Gletscher namens Zacharias Isbræ führt er die Eismassen des nordostgrönländischen Eisstroms ins Meer ab, einem Gebiet, das etwa 16 Prozent der Fläche des grönländischen Eisschildes entspricht. Der 79°-Nord-Gletscher weist eine 80 Kilometer lange schwimmende Eiszunge auf – ähnlich den Schelfeisen in der Antarktis. Darunter liegt eine Kaverne, die mit Meerwasser gefüllt ist.

Langzeituntersuchungen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben gezeigt, dass das Atlantikwasser in der Framstraße (am Übergang des Europäischen Nordmeeres zum Nordpolarmeer) in den letzten zwanzig Jahren um etwa ein Grad wärmer geworden ist. Weiterhin zeigen die Daten, dass sich diese Erwärmung auch auf den grönländischen Schelf mit dem dort einströmenden Atlantikwasser bis hin zum 79°-Nord-Gletscher ausgedehnt hat. Warmes Wasser kann Gletscher von unten abschmelzen. Der Zacharias Isbræ hat seine Gletscherzunge vor wenigen Jahren verloren und die AWI-Forscher wollen jetzt durch see- und landseitige Messungen untersuchen, ob dem 79°-Nord-Gletscher dasselbe widerfährt.

Die Polarstern war am 24. Mai 2017 in Bremerhaven zur diesjährigen Arktissaison ausgelaufen. Auf vier verschiedenen Abschnitten war das Forschungsschiff vor allem rund um die Inselgruppe Spitzbergen unterwegs, bevor die letzte Expedition jetzt bis nach Nordostgrönland führte. Bis kurz vor Weihnachten wird das Schiff in der Bremerhavener Lloydwerft liegen und dort unter anderem eine neue Wellengeneratoranlage und einen frischen Unterwasseranstrich bekommen, bevor es Richtung Antarktis ausläuft.

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Die Polarstern in der Arktis (Foto von 2014) (c) S. Arndt

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Wissenschaft, die begeistert https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/12/wissenschaft-die-begeistert/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/12/wissenschaft-die-begeistert/#respond Thu, 12 Oct 2017 09:19:25 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3134 ]]> Fünf Experten beim diesjährigen Science Slam der Pier der Wissenschaft

Zum vierten Science Slam in der Seestadt nach 2009, 2011 und 2016 lädt die Pier der Wissenschaft ein. Am Donnerstag, 19. Oktober, stehen fünf Wissenschaftler ab 19 Uhr auf der Bühne im „storms söben“ und versuchen, mit ihren Themen Kopf und Herz der Zuschauer zu erreichen. Denn diese bilden an dem Abend die Jury, denen es weniger um den wissenschaftlichen Wert eines Vortrags als mehr um die Unterhaltung geht.

Die Stimmung großartig, der Ort mit viel Atmosphäre und die gebotenen Inhalte höchst unterhaltsam. Das Format Science Slam hat in Bremerhaven viele Freunde gewonnen. Daher versprechen sich die Initiatoren, die „Pier der Wissenschaft“, für den nächsten Science Slam einen ebenso erfolgreichen Abend wie im letzten Jahr. Der Sieger 2016 – Polar-Biologe Michael Kloster vom Alfred Wegener Institut hat mittlerweile sogar Slam-Karriere gemacht und Bremerhaven auch beim Bundesentscheid in Berlin vertreten. Er wird mit einem launigen Kurzvortrag den Abend einleiten.

Die fünf Wissenschaftler kommen von der Universität Bremen, dem ttz Bremerhaven, dem Alfred-Wegener-Institut und dem Konsortium Deutsche Meeresforschung. Thematisch stehen die Weltmeere im Fokus der Vorträge: So hat sich Anna Pagnone um die Modellierung des Eisenkreislaufs im Ozean gekümmert und versucht, die Zuschauer damit zu faszinieren. Julia Schnetzer geht auf den „Ocean Sampling Day“ ein, bei dem im letzten Jahr Bürger und Wissenschaftler Wasserproben an deutschen Küsten entnommen haben. Deborah Tangunan wird das Publikum auf Englisch über mikroskopisch-kleine, sternförmige Meeresalgen unterhalten. Aus dem Wasser heraus und hoch hinauf führt Helene Hoffmann, die sich als Umweltphysikerin intensiv mit den Gletschern der Alpen beschäftigt hat. Der Beitrag „Pflanzen in der Folterkammer“ des Lebensmittelexperten Martin Schüring wird den Zuschauern sicher nicht auf den Magen schlagen. Er beschäftigt sich mit Herstellung und Entwicklung von Fleischimitaten aus Soja, Erbse & Co.

Nach dem Vorbild des „Poetry Slam“ wird beim „Science Slam“ geballte Wissenschaft präsentiert, verpackt in spannende und anschauliche Vorträge. Maximal zehn Minuten stehen den Wissenschaftlern zur Verfügung, um den Besuchern die wissenschaftliche Forschungsarbeit unterhaltsam und verständlich darzubieten. Moderator ist wieder Andreas Laurenz Maier aus Köln, der bundesweit mehrfach und in Bremerhaven im letzten Jahr den öffentlichen Wettstreit unter Wissenschaftlern mit seinen pfiffigen Kommentaren begleitet hat.

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7. swb-Klimahaus-Lauf mit neuem Teilnehmerrekord ausverkauft https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/09/7-swb-klimahaus-lauf-mit-neuem-teilnehmerrekord-ausverkauft/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/09/7-swb-klimahaus-lauf-mit-neuem-teilnehmerrekord-ausverkauft/#respond Mon, 09 Oct 2017 07:21:35 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3126 ]]> Die Referenzläuferin und angehende Astronautin Insa Thiele-Eich gibt das Tempo vor

Bremerhaven, Oktober 2017. Auf die Plätze, fertig – und ab geht’s quer durch die Klimazonen unserer Erde! Am 24. November 2017 wird das Klimahaus Bremerhaven beim 7. swb-Klimahaus-Lauf wieder zur Rennstrecke. Rekordverdächtige 370 Teilnehmer werden beim ausverkauften Lauf die felsigen Schweizer Alpen hinauf spurten, die heiße Wüste des afrikanischen Landes Niger durchqueren, durch antarktische Eislandschaften und über den subtropischen Südseestrand laufen. Dabei umrunden sie in wenigen Minuten einmal die ganze Welt.

Der Erlös der sportlichen Veranstaltung wird anschließend gespendet. Entscheidend ist dabei das Ergebnis der Referenzläuferin, die in diesem Jahr niemand geringeres als die potentiell erste deutsche Astronautin im All, Insa Thiele-Eich, ist.

Die angehende Astronautin Insa Thiele-Eich startet als Referenzläuferin

Um 18.30 Uhr fällt der Startschuss zuerst für die Referenzläuferin: Insa Thiele-Eich ist eine von zwei Kandidatinnen, die aktuell zu Astronautinnen ausgebildet werden und für einen Aufenthalt auf der ISS 2020 trainieren. Das Ergebnis von Thiele-Eich dient als Messlatte für die anderen Läufer und entscheidet darüber, wie viel Geld zusätzlich zum Erlös gespendet wird. Denn mit jedem Starter, der schneller ins Ziel kommt als die Referenzläuferin, erhöht sich die Spendensumme.

Die angehende Astronautin freut sich nicht nur auf den Lauf durch die Klimazonen, sondern auch über den guten Zweck: „Beim swb-Klimahaus-Lauf dabei zu sein, ist etwas ganz Besonderes – schließlich kann man nirgendwo sonst innerhalb weniger Minuten einmal um die ganze Welt laufen und dabei die verschiedenen Klimazonen erleben! Die ISS braucht hierfür immerhin 90 Minuten! Außerdem freue ich mich, dass dies ein Anlass ist zur Bewusstseinsförderung im Bereich des Klimaschutzes und somit etwas Gutes für Umwelt und Gesellschaft getan wird.“ Das Geld kommt dieses Jahr zur Hälfte dem Verein NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit und den KinderHelden zugute.

Neuer Teilnehmerrekord für den anspruchsvollen Parcours

Auf einer Strecke von tausend Metern umrunden  370 Läufer im Eiltempo einmal den Erdball. Damit erreicht der restlos ausverkaufte swb-Klimahaus-Lauf einen neuen Teilnehmerrekord. Zum ersten Mal gehen in diesem Jahr außerdem ein Kinderteam und ein Jugendteam an den Start. Auch der Parcours hat es in sich: Schließlich spurten die Läufer durch die unterschiedlichen Klimazonen. Das bedeutet, die Sportler sind dem schnellen Wechsel von Temperatur und Luftfeuchtigkeit von Station zu Station ausgesetzt. Im afrikanischen Land Niger sind es beispielsweise 35 Grad Celsius, in der Antarktis eisige minus 6 Grad Celsius während in der Station Samoa 80 Prozent Luftfeuchtigkeit herrscht. Die unterschiedlichen Bodenbeläge der verschiedenen Klimazonen und die engen Kurven stellen eine zusätzliche Herausforderung dar. Insgesamt müssen 289 Treppenstufen bewältigt werden. Till Moritz Leithäuser absolvierte den Tempolauf durch das Klimahaus Bremerhaven im vergangenen Jahr jedoch problemlos: Nach nur 5 Minuten und 14 Sekunden sauste er als schnellster Läufer durch das Ziel.

Moderiert wird der Lauf wie in den Vorjahren von Weser-Stadion-Sprecher Christian Stoll. Für sportliche Stimmung sorgt das Eisbären Bremerhaven Danceteam. Die Startplätze sind restlos ausverkauft, aber Besucher können die Läufer im Foyer des Klimahauses anfeuern. Einlass ist ab 17 Uhr und der Eintritt kostenlos. Unterstützt wird der swb-Klimahaus-Lauf vom Namensgeber swb AG und der AOK Bremen/Bremerhaven.

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Team der Seahawks Bremerhaven beim Aufstieg in der Station Schweiz. (c) Voigts/Klimahaus

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Auf der Suche nach dem Außerirdischen https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/05/auf-der-suche-nach-dem-ausserirdischen/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/05/auf-der-suche-nach-dem-ausserirdischen/#respond Thu, 05 Oct 2017 14:34:58 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3118 ]]> „Science goes Public“ startet am 12. Oktober mit Gastvortrag eines Bremer Wissenschaftlers

Zum Auftakt der neuen Runde von „Science goes Public“ als Initiative des Landes Bremen ist erstmals ein Bremer Wissenschaftler zu Gast in Bremerhaven. Am 12. Oktober wird Andreas Vogel, Leiter des Olbers-Planetariums in Bremen, der Frage nachgehen, wann eine zweite Erde gefunden werden könnte. Denn neue Hochrechnungen ergeben, dass sich in unserer Milchstraße wohl 50 Milliarden Planeten um andere Sterne drehen. Einige tausend davon kennen die Wissenschaftler bereits – etliche davon befinden sich in der Zone ihres Sternes, in der Leben möglich wäre. Was aber heißt das für die Suche nach außerirdischen Leben? Gibt es E.T. wirklich? Der spannende Blick in die Milchstraße gelingt – typisch für das unterhaltsame Vermittlungsformat – sogar ganz ohne Projektor.

Der 1969 geborene Andreas Vogel hat viele Jahre als Physiklehrer gewirkt und ist schon deswegen prädestiniert, einen unterhaltsamen und auch für Laien leicht verständlichen Vortrag zum ansonsten komplexen Thema der Astronomie zu geben. Vorträge an der Kinderuni Cloppenburg, auf einem Kreuzfahrtschiff oder an der Hochschule Bremen zeigen, wie breit die Vermittlungstätigkeit des Physikers ist. Seit 2007 ist er hauptamtlicher Leiter des Olbers-Planetariums der Hochschule Bremen.

Andreas Vogel gestaltet als Bremer Gast mit dem Vortrag „Auf der Suche nach E.T. – wann finden wir eine zweite Erde?“ die Auftaktveranstaltung von „Science goes Public“. Start ist um 20.30 Uhr  im “Lady Tee’s African Bar“ in der Bürgermeister-Smidt-Str. 169 in Bremerhaven-Mitte. Der Eintritt ist kostenfrei.

Die zweite Veranstaltung findet am Donnerstag, 19. Oktober, im „storms söben“ als Science Slam statt.

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Der erste Vortrag in der Reihe „Science goes Public“ führt in den Weltraum und auf die Oberfläche von Planeten. Leben hier Außerirdische? (c) NASA

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Willkommen an der Hochschule Bremerhaven https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/04/willkommen-an-der-hochschule-bremerhaven/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/04/willkommen-an-der-hochschule-bremerhaven/#respond Wed, 04 Oct 2017 10:37:01 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3112 ]]> Erstsemesterbegrüßung im Stadttheater Bremerhaven

Ob Campusführung, Stadtrallye mit den Tutorinnen und Tutoren oder Informationsveranstaltungen rund um den Studienalltag – die neuen Studierenden der Hochschule Bremerhaven haben in ihrer Einführungswoche ein informatives studiengangbezogenes Programm. Alle neu eingeschriebenen 796 Studierenden erwartete der Rektor Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff zur traditionellen Begrüßung im Stadttheater Bremerhaven am Mittwoch, den 4. Oktober, um 9 Uhr. Rektor der Hochschule Bremerhaven.
Begrüßung der Erstsemester 2017 (c) Hochschule Bremerhaven
Begrüßung der Erstsemester 2017 (c) Hochschule Bremerhaven

„Ich freue mich sehr darauf, die Neuen persönlich im Stadttheater willkommen zu heißen“, so Prof. Ritzenhoff. Neben der Begrüßung des Rektors geben die Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert, die Konrektorin für Studium und Lehre Prof. Dr. Karin Vosseberg sowie der Konrektor für Internationalisierung und Weiterbildung Prof. Dr. Gerhard Feldmeier zudem erste Informationen über die Stadt Bremerhaven, über Studium und Lehre insgesamt wie auch zu internationalen Themen an die Erstsemester weiter. Seitens des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. spricht der stellvertretende Vorsitzende Hinrich Gravert ein Grußwort und stellvertretend für die Studierendenschaft der 1. Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses Kai Stefan Arnold. Als Hausherr bietet der Intendant des Stadttheaters Ulrich Mokrusch den Gästen auch gleich eine kleine Geschmacksprobe und verwöhnt die Studierenden mit einem Auszug aus dem neuen Stück seines Ensembles.

Insgesamt ist das Studienangebot ist bei den Studieninteressierten weiterhin sehr gefragt. So verzeichnet der Studiengang Lebensmitteltechnologie/-wirtschaft in diesem Jahr 80 Einschreibungen und auch für Transportwesen/Logistik (76) und Medizintechnik (68) haben sich viele Studierenden eingeschrieben. Aufgrund der Zulassungsbeschränkung können in den von den Bewerberinnen und Bewerbern am stärksten nachgefragten Studiengängen Betriebswirtschaftslehre (652Anträge auf Zulassung) nur 57 und in Digitale Medienproduktion (311 Anträge auf Zulassung) nur 38 Studierende aufgenommen werden. „Ich wünsche natürlich allen, dass sie ihren Wunschstudienplatz erhalten haben und freue mich sehr, wenn sie die Zeit an der Hochschule Bremerhaven bis zur Absolventenfeier genießen“, so der Rektor.

Von den insgesamt 796 Erstsemestern, die sich für das Studienjahr 2017 für ein Bachelor- oder Masterstudium neu eingeschrieben haben, sind 571 im ersten Hochschulsemester und damit hochschulpaktrelevant. Im Vorjahr waren es zum selben Zeitpunkt 798 Einschreibungen und 586 im ersten Hochschulsemester. „Wir haben in diesem Jahr eine verstärkte Nachfrage in der Nutzung des Dialogorientierten Serviceverfahrens beobachtet“, so der Rektor der Hochschule Bremerhaven. Für die nächste Bewerbungsphase werde die Einbindung weiterer Studiengänge in das Dialogorientierte Serviceverfahren geprüft. Mit insgesamt 2923 Studierenden liegt die Hochschule Bremerhaven damit aber weiterhin über ihren Zielzahlen. Hinzu kommen noch weitere 49 Austausch- und Frühstudierende sowie Gast- und Nebenhörerinnen und -hörer. Um den Standort Bremerhaven aber auch zukünftig durch ein attraktives Studienangebot zu stärken und den Ausbau der Hochschule am Meer voranzutreiben, hat die Hochschule im Sommersemester erstmalig Studierende zum Master-Studiengang Digitalisierung, Innovation und Informationsmanagement (DIIM) sowie im Wintersemester zum Studiengang Biotechnologie der Marinen Ressourcen (BMR) zugelassen. Sie plant zudem einen neuen Bachelorstudiengang im Bereich Entrepreneurship für das Studienjahr 2018.


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Zehn Jahre AWI-Polarforschungsflugzeug Polar 5 https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/02/zehn-jahre-awi-polarforschungsflugzeug-polar-5/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/02/zehn-jahre-awi-polarforschungsflugzeug-polar-5/#respond Mon, 02 Oct 2017 12:43:06 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3103 ]]> Geophysiker, Atmosphärenforscher und Meereisphysiker messen in entlegensten Regionen

Am 1. Oktober 2017 jährt sich die Indienststellung des Polarforschungsflugzeugs Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zum zehnten Mal. Die Maschine vom Typ Basler BT-67 hat seitdem für wissenschaftliche und logistische Aufgaben mehr als 1,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Bei ihren 48 Messkampagnen vor allem für Atmosphärenforschung und Geophysik ist sie auf dem arktischen Meereis nahe des Nordpols sowie am Südpol gelandet.

Das NETCARE-Team des deutschen Forschungsflugzeuges Polar 5
Das NETCARE-Team des deutschen Forschungsflugzeuges Polar 5 – Piloten, Flugzeugmechaniker, wissenschaftliche Hilfskräfte und Wissenschaftler arbeiten Hand in Hand, um Meereisdaten zu sammeln. (c) Stefan Hendricks

Die Polar 5 ist für die Polarforschung maßgeschneidert: In elf Monaten wurde die damals 65 Jahre alte Maschine quasi neu aufgebaut. Die Basler BT-67 basiert auf einem modifizierten Rumpf der Douglas DC-3 (auch als „Rosinenbomber“ bekannt). Bei der Umrüstung wurden die für Messflüge notwendigen Vorrichtungen gleich mit eingerichtet. So kann beispielsweise das Eisdickenmessgerät EM-Bird unter der Maschine heruntergelassen und geschleppt werden, und durch eine Öffnung im Rumpf des Flugzeuges können während des Fluges Messsonden abgeworfen werden. Mit einem Skifahrwerk ausgerüstet, kann das Flugzeug in entlegensten Regionen landen und starten.

Gleich nach ihrer Indienststellung brach die mit 8,1 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Polar 5 Richtung Antarktis auf. Sie landete am 9. November 2007 erstmalig auf dem Südkontinent, erreichte am 15. November die Neumayer-Station und zwei Tage später die Kohnen-Station. Seitdem war die Maschine sechsmal im Südsommer in der Antarktis für insgesamt 29 wissenschaftliche Kampagnen im Einsatz. Hier wird sie zusätzlich im Rahmen des internationalen DROMLAN-Netzwerkes für den Passagiertransport und weitere logistische Aufgaben eingesetzt.

„Ein besonderes Highlight war ein Messflug in 4.700 Metern Höhe über Dome C in der Antarktis hinweg, der auf einem Hochplateau 4090 Meter über dem Meeresspiegel liegt“, berichtet Dr. Daniel Steinhage, Geophysiker am Alfred-Wegener-Institut und „Polar 5-Vielflieger“. Dome C ist einer von mehreren Orten für Eiskerntiefenbohrungen in der Ostantarktis. Durch die Radarmessungen von Polar 5 können beispielsweise Glaziologen die Schichtung und das Fließverhalten des Eises erforschen und gemeinsam mit Klimawissenschaftlern die besten Stellen für die Erbohrung von Eiskernen finden, mit denen die Treibhausgaskonzentrationen in der Erdgeschichte entschlüsselt werden.

Auch in der Arktis ist die Polar 5 unterwegs und bringt Wissenschaftler auf die grönländischen Gletscher, wo sie Eiskerne ziehen. Außerdem erfassen die Forscher hier regelmäßig Aerosole und Spurengase in der Atmosphäre sowie die Dickenverteilung von Meereis. In bleibender Erinnerung hat AWI-Atmosphärenforscher Dr. Andreas Herber jedoch eine andere Aktion: „Im Rahmen des Internationalen Polarjahres 2007/08 haben wir einen Kollegen von einer Eisscholle abgeholt, auf der die russische Nordpoldriftstation NP35 in der zentralen Arktis stationiert war. Die Piste auf dem Meereis war für uns eine ganz neue Erfahrung. Es hat aber so gut geklappt, dass wir die russischen Forscher auch im Folgejahr bei NP36 wieder mit Polar 5 besucht haben, um dort Treibstoff zu bekommen.“

Seit der Indienststellung war die Polar 5 fünfmal in der Arktis, um zu 19 verschiedenen Forschungsprojekten beizutragen. Insgesamt hat die Maschine also 48 Kampagnen in beiden Polarregionen durchgeführt und dabei mehr als 1,3 Millionen Kilometer zurückgelegt, was mehr als 32 Erdumrundungen auf Höhe des Äquators entspricht. Seit knapp sechs Jahren wird die Polar 5 von ihrer Schwestermaschine Polar 6 unterstützt, die am 28. Oktober 2011 in Dienst gestellt wurde. „Die guten Erfahrungen mit diesem Flugzeugtyp für wissenschaftliche und logistische Aufgaben in den Polargebieten haben dazu geführt, dass wir Polar 6 beschaffen konnten. Damit haben wir die Möglichkeit, beide Flugzeuge gleichzeitig für Messkampagnen zu nutzen und beispielsweise eine Wolke gleichzeitig von oben und innen zu beproben“, sagt Dr. Uwe Nixdorf, Leiter der Abteilung Logistik und Forschungsplattformen am Alfred-Wegener-Institut. „Dies stellt eine einzigartige Infrastruktur für die wissenschaftliche Forschung in den Polargebieten dar, nicht zuletzt deshalb, weil die baugleichen Flugzeuge einen einfachen Tausch von Messsystemen zulassen“, ergänzt er.

Das Alfred-Wegener-Institut betreibt bereits seit dem Jahr 1983 Forschungsflugzeuge. Bis zur Indienststellung der Polar 5 waren diese Maschinen vom Typ Dornier, zuletzt zwei Do228-101. „Bei gleicher Instrumentierung haben wir mit der Basler zwei Stunden mehr Reichweite als mit der Dornier“, schildert Daniel Steinhage. Dadurch können beispielsweise geophysikalische Kartierungen viel weiter polwärts nach Norden und Süden ausgedehnt werden. Außerdem bieten die aktuellen Maschinen sowohl für Messgeräte als auch Passagiere wesentlich mehr Platz. „So können viel mehr Arbeitsgruppen an Messkampagnen teilnehmen und wir können mit mehreren nationalen und internationalen Partnern kooperieren“, nennt der AWI-Geophysiker einen weiteren Vorteil.

Derzeit ist die Polar 5 (Kennzeichen C-GAWI) in Muscoca, Kanada, bei Lake Central Air Services, wo sie für den Einbau neuer Messinstrumente vorbereitet wird. Piloten und Techniker der kanadischen Firma Ken Borek Air Ltd. überführen das Flugzeug dann nach Deutschland, wo es am 21. November am Flughafen Bremen erwartet wird. Hier bauen AWI-Techniker und Wissenschaftler dann Sensoren ein und testen sie. Zu ihrer nächsten Polarkampagne namens PAMARCMIP startet Polar 5 im März 2018 in Richtung Nordostgrönland.


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https://pierderwissenschaftblog.com/2017/10/02/zehn-jahre-awi-polarforschungsflugzeug-polar-5/feed/ 0 Das NETCARE-Team des deutschen Forschungsflugzeuges Polar 5 pierderwissenschaftblog Das NETCARE-Team des deutschen Forschungsflugzeuges Polar 5
Lass dich überraschen: Ungewöhnliche Wissenschaftsorte erleben https://pierderwissenschaftblog.com/2017/09/29/lass-dich-ueberraschen-ungewoehnliche-wissenschaftsorte-erleben/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/09/29/lass-dich-ueberraschen-ungewoehnliche-wissenschaftsorte-erleben/#respond Fri, 29 Sep 2017 07:04:44 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3092 ]]> Premiere für neue Veranstaltungsreihe „Hinter den Kulissen – Science!“

Während donnerstags immer „Science goes Public“ läuft, bieten fünf Einrichtungen der „Pier der Wissenschaft“ eine weitere Veranstaltungsreihe und laden zu einem Blick hinter die Kulissen und normalerweise verschlossene Türen ein. Geboten wird Wissenschaft zum Anfassen. Los geht es am 5. Oktober im Stadtarchiv. Maximal 15 Personen werden von 16.30 bis 18 Uhr zu den „Schätzen“ des Archives geführt. Am 11. Oktober gewährt dann das Deutsche Auswandererhaus maximal 12 Teilnehmern von 10 bis 11 Uhr einen Einblick in die umfangreiche Sammlung, die aus Dokumenten, persönlichen Objekten und Interviewaufnahmen besteht. Die Frage, was eigentlich hinter Konsumententests im Bereich Geschmacksforschung steckt, beantwortet das ttz Bremerhaven im Sensoriklabor am 19. Oktober von 17 bis 19 Uhr den maximal zehn Teilnehmern. In der Hochschule Bremerhaven geht es für maximal 12 Personen am 7. November von 17 bis 19 Uhr ab in die Katakomben. Das Stadttheater bildet am 23. November das furiose Finale und erlaubt maximal 20 Personen den Blick hinter die Kulissen. Anmeldungen nehmen die Einrichtungen jeweils selber an, telefonisch oder per Mail. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Programm finden Sie hier.

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„Hinter den Kulissen – Science!“ – Entdecke und erlebe ungewöhnliche Orte der Wissenschaft (c) Erlebnis Bremerhaven GmbH

 

 


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„Science goes Public!“ wird zur Initiative des Landes Bremen https://pierderwissenschaftblog.com/2017/09/28/science-goes-public-wird-zur-initiative-des-landes-bremen/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/09/28/science-goes-public-wird-zur-initiative-des-landes-bremen/#respond Thu, 28 Sep 2017 14:12:41 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3082 ]]> Ungewöhnliche Wissenschaftsvermittlung ab 12. Oktober in Bremerhaven und Bremen

Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Science goes Public!“, bei der
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in entspannter Kneipenatmosphäre
über ihre Arbeit berichten, ist in Bremerhaven schon längst erfolgreich und
beliebt. Ab 12. Oktober 2017 wird es die spannenden Kurzvorträge nun auch in
Bremen geben, denn erstmals findet das Format in den Schwesterstädten
zeitgleich statt. Alle Themen, Termine und Orte sind auf der neuen Internetseite
http://www.sciencegoespublic.de zu finden.

Üblicherweise ist die Kneipe ein Ort, um den Durst zu stillen. In Bremerhavener und
Bremer Lokalen wird jedoch künftig zweimal im Jahr vor allem dem Wissensdurst
nachgegangen: Am 12. Oktober startet der fünfte Durchgang von „Science goes
Public!“. Das ist ein Veranstaltungsformat, in dem Wissenschaftler in entspannter
Kneipenatmosphäre in unterhaltsamen Kurzvorträgen über ihre Arbeit berichten.
Bis zum 23. November stehen die Forscher jeweils donnerstags um 20.30 Uhr auf
den Bühnen. In Bremerhaven gibt es pro Woche eine Veranstaltung, in Bremen in
der Regel drei zeitgleich stattfindende Events. Eine Besonderheit sieht das
Programm für Bremerhaven vor: Am 19. Oktober wird es in der Seestadt wieder
einen sogenannten „Science Slam“ geben, präsentieren mehrere Wissenschaftler
im Wettbewerb miteinander ihre Arbeit spannend und anschaulich innerhalb von
zehn Minuten.

Seit 2015 sind in Bremerhaven viele Gastronomiebetriebe in der Alten Bürger und
im Schaufenster Fischereihafen die Vermittlungsorte aktueller
Forschungsergebnisse. Durch eine Kooperation des Initiators, dem
Bremerhavener Netzwerk „Pier der Wissenschaft“ mit dem Netzwerk
Wissenschaftskommunikation Bremen/Bremerhaven wurden weitere
Wissenschaftler gefunden, die sich nun auch in Bremen dem Publikum in einem
ungewohnten Rahmen vorstellen wollen. „Es freut uns sehr, dass sich die Bremer
Kolleginnen und Kollegen von dem Erfolg von ‚Science goes Public!‘ inspirieren
lassen und die Kooperation mit Bremerhaven gesucht haben“, sagt Raymond
Kiesbye, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH.

Unter den 26 Veranstaltungen mit Wissenschaftler aus 19 Institutionen sind
spannende Einblicke in die oft noch unbekannten Welten der Wissenschaft: in die
Meeres‐ und Klimaforschung, die Informatik, in die Raumfahrt oder in die Sprachund
Literaturwissenschaften. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein
abwechslungsreiches Programm freuen. Und nicht nur die Themen dürften für
Unterhaltung sorgen, sondern auch die unterhaltsame Art der Wissensvermittlung:
Anschauliche Experimente, artistische Einlagen und auch das beliebte Kneipenquiz
sind wieder mit von der Partie. Im Anschluss an die Programme besteht die
Möglichkeit eines Austausches zwischen dem Publikum und den Wissenschaftlern.

Für die Seestadt Bremerhaven ist neu dabei das Johann Heinrich von Thünen‐
Institut, ein Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei /
Institut für Seefischerei. Bemerkenswert: Erst im Mai 2018 ziehen die
Wissenschaftler in das neu errichtete Gebäude am Fischereihafen ein, doch bereits
heute schon sind sie aktive Netzwerkpartner in der „Pier der Wissenschaft
Bremerhaven“. Auch das Fraunhofer‐Institut für Windenergie und
Energiesystemtechnik, kurz „IWES“, ist erstmals mit einem Kurzvortrag dabei.

„Science goes Public!“ kooperiert mit verschiedenen Partnern sowie
Wissenschaftseinrichtungen aus der Region und wird von der Erlebnis Bremerhaven
GmbH und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH unterstützt. Die
Veranstaltungsreihe läuft vom 12.10. bis 23.11.2017 in Bremerhavener und Bremer
Kneipenlokalen. Der Eintritt ist an allen Veranstaltungstagen frei. Nähere
Informationen zum Programm und den Veranstaltungsorten gibt es unter
www.sciencegoespublic.de. In den sozialen Netzwerken ist die Veranstaltungsreihe
unter dem Hashtag ScienceGoesPublic zu finden.

Vortrag im Cafe de Fiets(c)Erlebnis Bremerhaven GmbH
Vortrag im Frühjahr 2017 im Cafe de Fiets (c)Erlebnis Bremerhaven GmbH

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Familienabenteuer im Herbst https://pierderwissenschaftblog.com/2017/09/26/familienabenteuer-im-herbst/ https://pierderwissenschaftblog.com/2017/09/26/familienabenteuer-im-herbst/#respond Tue, 26 Sep 2017 08:30:56 +0000 http://pierderwissenschaftblog.com/?p=3070 ]]> Das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost bietet in den Herbstferien ein buntes Familien-Programm

Im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost können Familien und Kinder in den Herbstferien nicht nur auf Weltreise gehen, sondern auch an tollen Programmen teilnehmen. Zum Beispiel können sie das Klimahaus bei Nacht erkunden. Oder sie gehen auf Safari um die Welt und lernen die tierischen Bewohner der Wissens- und Erlebniswelt kennen. Wer hoch hinaus will, meldet sich am besten für das Pilotentraining für Kinder an. Natürlich wird in den Herbstferien auch wieder gekocht: Pünktlich zu Halloween wird es schaurig-lecker in der FRoSTA-Kochschule.

Mit der Taschenlampe durch das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost

Licht aus Taschenlampe an! Am Samstag, den 30. September 2017 gehen die Kinder per Taschenlampe auf eine Erkundungstour durch die fünf Kontinente: Von den Schweizer Bergen geht es durch die Wüste der Sahelzone und das Packeis der Antarktis, entlang des Südseestrands von Samoa und wieder zurück an die Nordseeküste. In Begleitung eines Mitarbeiters lernen sie den Ausstellungsbereich „Reise“ aus einer ganz neuen Perspektive kennen und das ganz ohne andere Besucher im Haus! Die Taschenlampenführung beginnt um 18 Uhr und dauert ca. zwei Stunden. Erwachsene zahlen 19,00 EUR, Kinder 14,50 EUR. Der Eintritt ins Klimahaus ist inklusive. 

Nachts im Klimahaus

Die Nacht ist nicht nur zum Schlafen da: Im Klimahaus startet am Samstag, den 07. Oktober 2017 im Dämmerlicht eine ganz besondere Entdeckungsreise durch die Klimazonen der Erde. Über Nacht geht es einmal um die ganze Welt. Dann wird das Schlaflager an einem der neun Orte im Ausstellungebereich „Reise“ aufgeschlagen. Los geht die ungewöhnliche Nachtwanderung um 19 Uhr. Ende ist um 9 Uhr am Folgetag. Abendbrot, Frühstück und spannende Unterhaltung ist im Preis von 49,00 EUR inklusive.

Über den Wolken: Pilotentraining für Kinder

Die Rotorgeräusche dröhnen in den Ohren, die Kabine vibriert, dann hebt der Helikopter vom Boden ab und der Blick schweift über den Verlauf der Weser. In Norddeutschlands einzigem Hubschrauber-Simulator nehmen die angehenden Piloten am Sonntag, den 08. Oktober 2017 das Steuer selbst in die Hand und stellen Ihre Fähigkeiten während eines Flugtrainings unter Beweis. Ein erfahrener Hubschrauberpilot begleitet das Abenteuer in der originalgetreuen Nachbildung eines zweimotorigen Hubschraubers. Gleich zwei Termine stehen an diesem Tag für maximal vier Kinder pro Training zur Auswahl: 11:30 bis 12:30 Uhr und 12:30 bis 13:30 Uhr. Die Teilnehmer müssen mindestens 10 Jahre  alt und 1,40 Meter groß sein. Im Preis von 24,00 EUR enthalten sind das Training mit dem Piloten, das exklusive Flugerlebnis im Hubschrauber-Simulator und eine Urkunde.

Tierische Begegnung auf 8° Ost

Natürlich darf im Herbstferienprogramm ein Ausflug in die „Reise“ nicht fehlen. Am Montag, den 09. Oktober 2017 gibt es im Klimahaus tierische Begegnungen auf 8° Ost. Mit einem fachkundigen Reiseleiter reisen bis zu 12 Kinder gemeinsam durch die Klimazonen der Erde. Die Abenteurer lernen unterschiedliche Länder mit verschiedenen Temperaturen, Landschaften und Lebensbedingungen kennen und begegnen den tierischen Bewohnern des Klimahauses. In Sardinien machen sie Bekanntschaft mit Schlangen, Schildkröten, Geckos sowie vielen weiteren Reptilien und Insekten. Im Regenwald Kameruns erwarten sie der Waran und die Galago-Äffchen, während in Samoa die bunte Vielfalt der Unterwasserwelt des Pazifiks begeistern wird. Ein garantiert tierisches Erlebnis! Die Führung startet um 11 Uhr und dauert ca. eineinhalb Stunden. Sie ist geeignet für Kinder von sechs bis 10 Jahren und kostet 5,00 EUR plus Eintritt ins Klimahaus.

Gruselig-leckere Halloween-Gerichte aus Herbstgemüse

Wenn im Herbst das Laub raschelt und die Schatten länger werden, ist die richtige Zeit für Gruselgeschichten und kreative Kostüme. Deshalb wird es im Klimahaus Bremerhaven am Freitag, den 13. Oktober von 10.00 bis 14.00 Uhr richtig unheimlich: Unter dem Motto „Gruselküche – Leckeres zu Halloween“ lernen die jungen Teilnehmer in der FRoSTA-Kochschule, wie aus Kürbissen leuchtende Grinseköpfe werden und was es mit diesen Fratzen eigentlich auf sich hat. Hinterher schwingen die Besucher selbst den Kochlöffel, um daraus ein gruselig-leckeres Gericht aus dem vielseitigen Herbstgemüse zu zaubern.

Anmeldungen für das Ferienprogramm werden unter 0471/902030-0 entgegen genommen.

Im Herbst gehen kleine Abenteurer im Klimahaus auf Safari. (c) Klimahaus Bremerhaven
Im Herbst gehen kleine Abenteurer im Klimahaus auf Safari. (c) Klimahaus Bremerhaven

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