Tschernobyl – gibt es noch radioaktive Belastung?

„Science goes Public!“ beleuchtet heutigen Tschernobyl-Status in der Ostsee

„Science goes Public!“ beleuchtet am 31. Oktober die Frage, ob uns immer noch unsichtbare Gefahr aus der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl droht. 33 Jahre nach der Atomkatastrophe zeigt Dr. Pedro Nogueira vom Thünen-Institut für Fischereiökologie um 20.30 Uhr im „Lady Tee’s“ eine Übersicht der andauernden Folgen auf. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei.

Länger als die Lebenszeit einiger Fans von „Science goes Public!“ liegt eine der größten Atomkatastrophen zurück: die Explosion des Atomreaktors Tschernobyl am 26. April 1986, die auf menschlichen Fehlern und grundsätzlichen Konstruktionsfehlern basierte. Über 1.500 Kilometer entfernt, erreichten auch Mitteleuropa die Auswirkungen über Wind und Wasser als läge das ukrainische Tschernobyl in unmittelbarer Nachbarschaft. Ob und was daraus gelernt wurde, erörtert Dr. Pedro Nogueira vom Thünen-Institut in seinem Vortrag. Er beantwortet zum Beispiel die Frage, ob der Dorsch in der Ostsee immer noch radioaktiv belastet ist und wenn ja, was dies für den Menschen bedeutet. Dr. Nogueira gibt eine Übersicht der Tschernobyl-Kontamination der heutigen Ostsee.

2015 in Bremerhaven gestartet, ist „Science goes Public!“ seit zwei Jahren eine Landesinitiative. Zudem ist die Veranstaltungsreihe eine Kooperation des Bremerhavener Netzwerks „Pier der Wissenschaft“ mit dem Netzwerk Wissenschaftskommunikation Bremen/Bremerhaven. Die Veranstaltungsreihe wird von der Erlebnis Bremerhaven GmbH und der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH unterstützt.

Folgeveranstaltungen sind für den 7. November, 14. November, 21. November und 28. November angesetzt. Weitere Information unter www.sciencegoespublic.de

Dr. Pedro Nogueira(c)Thünen-Institut
Dr. Pedro Nogueira(c)Thünen-Institut

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