Expedition in den Südatlantik

Ein internationales Wissenschaftlerteam führt derzeit an Bord des Forschungsschiffes „Meteor“ Untersuchungen im Benguela-Strom vor der südwestlichen Küste Afrikas durch. Das Auftriebsgebiet des Benguela-Stroms gilt als eines der weltweit produktivsten marinen Ökosysteme. Der Transport nährstoffreichen Tiefenwassers an die Oberfläche sorgt für sehr gute Nahrungsbedingungen für Fische und ihre Beuteorganismen. In den vergangenen Jahrzehnten gingen die Fischbestände in der Region allerdings stark zurück, besonders im nördlichen Benguela-Gebiet. Als Gründe werden neben der Fischerei auch Umweltveränderungen wie steigende Wassertemperaturen und sinkender Sauerstoffgehalt vermutet, mit unterschiedlichen Konsequenzen für das nördliche und das südliche Benguela-Auftriebssystem.

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„Meteor“: © Werner Ekau/ZMT

Im Verbundprojekt TRAFFIC untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bremen (Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung), Bremerhaven (Thünen-Institut für Seefischerei) und Hamburg (Universität Hamburg) gemeinsam mit südafrikanischen und namibischen Kolleginnen und Kollegen die Folgen dieser Veränderungen. Die Reise dauert vom 15. Februar bis 13. März 2019.

Ein See-Tagebuch auf der Webseite des Thünen-Intituts berichtet mit Texten und Fotos vom Fortgang der Expedition: www.thuenen.de

 

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