Eine Nacht im Museum

KOGGETHON startet am 16. Juni 2018 zur „Langen Nacht der Informatik“ im Deutschen Schifffahrtsmuseum

Eine Nacht lang modellieren, digitalisieren und programmieren rund um die Kogge. Dazu sind Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse sowie Informatik-interessierte Studierende am Samstag und Sonntag, den 16. und 17. Juni eingeladen. Beim Koggethon 2018 bietet die Hochschule Bremerhaven in Kooperation mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) wieder die „Lange Nacht der Informatik“ an. Die Teilnehmenden werden begleitet von Informatik-Professorinnen und -Professoren sowie Studierenden der Hochschule Bremerhaven, aber auch von Expertinnen und Experten des DSM. Interessierte können sich anmelden unter koggethon@hs-bremerhaven.de

Mit dem Koggethon werden allen Beteiligten erste oder auch neuartige Einblicke in die Informatik und den Umgang mit Algorithmen ermöglicht. Neben einer ersten Einführung in die Programmierung und Experimentieren in Gruppen wird es auch eine Mitternachtsführung durch das Museum geben. Der Veranstaltungsort Deutsches Schifffahrtsmuseum macht auf anschauliche Weise deutlich, dass auch Museen ein bedeutsamer Anwendungsbereich von IT-Systemen sein können. So arbeiten die Hochschule und das DSM seit geraumer Zeit gemeinsam an einer Digitalisierungs¬strategie. Dabei werden Ausstellungsstücke digitalisiert und neue Präsentationsformen erprobt.

Ein Teilnehmer beim Programmieren (c) Hochschule Bremerhaven

Mit dem Koggethon soll erfahrbar gemacht werden, dass Programmieren durchaus kommunikativ sein kann und Informatik auch kreative Tätigkeiten beinhaltet: In Teamarbeit innovative Ideen entwickeln, in Modelle übertragen und mit Prototypen erkunden, wie diese sich digitalisieren und programmieren lassen, sind typische Herangehensweisen der Informatik. Gerade auch interessierte Schülerinnen und Schüler können das beim Koggethon – unterstützt von erfahreneren Informatik-Studierenden – ausprobieren. Das Thema Kogge und der Kontext des DSM machen zudem deutlich, dass Ergebnisse der Informatik auch für kulturelle Zwecke nutzbringend eingesetzt werden können. Technik- und Kulturwissenschaften rücken hier auf ganz praktische Weise näher zusammen.

Bootsmodelle, die mit Minicomputern ausgestattet sind und mit denen bereits das vergangene Erstsemester erste Schritte in die Informatik unternommen hat, können programmiert und mit dem Smartphone im Wasserbecken des DSM ferngesteuert werden. Am nächsten Morgen kann dies live auf einem 3D-Fernseher verfolgt werden. Ein Multitouchtisch wird als virtuelle Umgebung zum Drehen und Navigieren eines 3D-Modells der Kogge genutzt. Sogar ein 3D-Drucker steht zur Verfügung, um die konstruierten Modelle zu drucken.
Die Veranstalterinnen und Veranstalter gehen davon aus, dass der Koggethon als „Informatik zum Anfassen“ auch in diesem Jahr wieder viel Zuspruch findet und mit begeisterten Teilnehmenden rechnen kann.

Ergebnispräsentation beim Koggethon 2017 (c) Hochschule Bremerhaven

Interessierte können sich anmelden unter koggethon@hs-bremerhaven.de

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