Inventur der Fischbestände in der Nordsee

Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei untersuchen zurzeit mit dem Forschungsschiff „Walther Herwig III“ die Verteilung und relativen Häufigkeiten von Fischen und ihren Beständen in der Nordsee. Der alljährliche länderübergreifende Survey wird vom Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) koordiniert.

Zusätzlich führen die Fischereibiologen nachts Planktonfänge durch, bei denen es vor allem um Heringslarven geht. Die Menge der gefangenen Larven ermöglicht es, die zu erwartenden Heringsbestände im kommenden Jahr zu berechnen bzw. abzuschätzen. Neu in diesem Jahr und ebenfalls im Nachtprogramm ist der Eier-Survey. Mit ihm sollen die prinzipiellen Laichgebiete der im Winter laichenden Fische erforscht werden.

Während der Expedition berichten die Wissenschaftler in einem Online-Blog über die Reise: https://www.thuenen.de/de/thema/meere/keine-fischereiforschung-ohne-schiffe/see-tagebuecher/ .

Die „Walther Herwig III“ wird am 23. Februar 2018 wieder in ihrem Heimathafen Bremerhaven zurückerwartet.

Inventur der Fischbestände in der Nordsee (c) Eva Abraham/Thünen-Institut

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