100. Schulklasse kocht in der FRoSTA-Kochschule im Klimahaus

Gemeinsam mit Werder Spieler Maximilian Eggestein das Lieblingsgericht kochen

Gemeinsam lernen, wie man gesund und klimafreundlich kocht – die FRoSTA-Kochschule im Klimahaus macht das für Schulklassen möglich. Heute begrüßte die Wissens- und Erlebniswelt die 100. Schulklasse. Für diesen Anlass unterstützten zwei ganz besondere Hilfsköche die 17 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Carl von Ossietzky: Werder Spieler Maximilian Eggestein und Leiter für Athletik und Performance Axel Dörrfuß schwangen zusammen mit den angehenden Meisterköchen den Kochlöffel. „Unser Ernährungsverhalten hat großen Einfluss auf unsere mentale und körperliche Leistungsfähigkeit und unsere Gesundheit. Eine abwechslungsreiche und nachhaltige Ernährung ist wichtig um gesund und fit zu sein, für Fußballprofis ebenso wie für Schüler“, erklärt Dörrfuß.

Gekocht wurde unter der fachkundigen Anleitung von Christiane Rennebaum, die Ernährungsexpertin im Klimahaus Bremerhaven ist. Sie hat das Kochschulprogramm auf die Wünsche der kleinen Feinschmecker angepasst: Heute stand ein leckerer Pizzaring mit frischem, saisonalen Gemüse auf dem Speiseplan. „Pizza muss nicht unbedingt ungesund sein. Wenn man zum Beispiel den Teig selbst macht und bei den Zutaten verschiedene Gemüsesorten anstelle von Fleisch wählt, dann ist Pizza nicht nur eine ausgewogene Mahlzeit, sondern auch klimafreundlich“, erklärt Rennebaum.

Klimahaus befragte mehr als 1.000 Kinder zu ihrem Lieblingsessen

Die Auswahl des Gerichts ist nicht zufällig: Im Vorfeld hatte das Klimahaus über 1.000 Kinder gefragt, was sie am liebsten essen.  Auf dem ersten Platz lagen dabei ganz klar die Nudelgerichte. Pizza essen die befragten Kinder am zweitliebsten und am drittliebsten Fleischgerichte, wie zum Beispiel Chicken Nuggets. Das Kochschulprogramm liegt also mit der Abwandlung der klassischen Pizza voll im Trend und bringt die Initiatoren der FRoSTA-Kochschule ihrem Ziel, Kindern die Freude am Kochen zu vermitteln, näher.

Auch bei Werder wird auf gesunde Ernährung geachtet. Leiter für Athletik und Performance, Axel Dörrfuß, erklärt warum. Bildnachweis: Voigts/Klimahaus

Felix Ahlers, Chefkoch bei FRoSTA ist überzeugt: „Nur wer kochen kann, wird gute Lebensmittel ein Leben lang zu schätzen wissen.“ Wie in anderen Teilen der Welt gekocht und gegessen wird, erfahren die „Klimaschmecker“ auf ihrer Weltreise durch die Klimazonen im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost. „Mit der Kombination von Kochkurs und Besuch der Klimahausausstellung wird nicht nur eine Verbindung zwischen heimischen und fremden Essgewohnheiten hergestellt“, erklärt Arne Dunker, Geschäftsführer des Klimahauses. „Auch die Zusammenhänge zwischen Essverhalten und Klima werden greifbarer.“ Weil gutes Essen auch wichtig für die Gesundheit ist, ist die AOK ebenfalls Partner der FRoSTA-Kochschule.

Klimaschmecker und Weltentdecker

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der vierten bis zur zehnten Klasse und kann über das Klimahaus gebucht werden. Die „Klimaschmecker und Weltentdecker“ beschäftigen sich während des vierstündigen Programms mit diesen Fragen: Woher kommt unser Essen? Was kommt in anderen Ländern auf den Teller? Hat unser Essverhalten etwas mit dem Klima zu tun? Dabei beschäftigen die Kinder sich mit der Herkunft und dem Anbau saisonaler und regionaler, aber auch exotischer Lebensmittel. In der Kochschule dürfen sie selbst ans Werk gehen und lernen den direkten Umgang mit Obst, Gemüse und Gewürzen, verschiedene Ernährungsformen sowie Zubereitungsmethoden kennen. Sie können schmecken, riechen, (wieder-) erkennen und begreifen. So entdecken die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel, wie einfach es ist leckere Gerichte mit frischen Zutaten selbst zu kochen – ganz ohne Fertigprodukte, in denen oft viele Zusatzstoffe stecken. Wie in anderen Regionen der Welt gekocht und gegessen wird, sehen die angehenden Köche in der „Reise“, denn ein Besuch der Ausstellung gehört ebenfalls zum Programm. Dadurch begreifen sie anschaulich mit allen Sinnen die Zusammenhänge der ökologischen und sozialen Folgen unseres Umgangs mit Nahrungsmitteln.

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