Von Schiffbruch und Piraterie – Science goes Pub/lic am 2. März

Von Piraterie bis Seestadt-Quiz

Science goes Pub/lic startet wieder und stillt auch in 2017 den Wissensdurst

Als „Stadt der Wissenschaft“ wurde Bremerhaven 2005 ausgezeichnet und seitdem arbeiten die Wissenschaftler der Stadt in dem Netzwerk „Pier der Wissenschaft“ gemeinsam daran, durch Angebote zwischen Emotion und Information die Bremerhavener jenseits der Labore mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in Berührung zu bringen. Eines der Vermittlungsformate ist die Veranstaltungsreihe „Science goes Pub/lic“, die im Jubiläumsjahr 2015 erstmals in den Gaststätten der Alten Bürger angeboten wurde. Mit so großem Erfolg, dass jetzt der vierte Durchgang ansteht. Den Auftakt machen am nächsten Donnerstag, 2. März, Forscher aus dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) und dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). Die beiden Vortragenden berichten über die umfangreichen Gefahren der Seefahrt im Mittelalter und heute sowie über entsprechende Bewältigungsstrategien.

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Alte Karte der Gefahren, denen Schiffe im Mittelalter ausgesetzt waren.
© Olaus Magnus Map of Scandinavia 1539_1_(c)James Ford Bell Library University of Minnesota

 

Schiffe gelten heutzutage eigentlich als sicheres Verkehrsmittel. Die Schiffsbesatzungen verfügen über umfangreiche technische Instrumente zur Navigation wie GPS und AIS, das Automatische Identifikationssystem. Mit dessen Hilfe tauschen die Schiffe Informationen über ihre Position, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung über Funk aus, um Kollisionen zu vermeiden. Umfangreiche internationale Vorschriften und Gesetze regeln zudem die Sicherheit auf See. Trotzdem kommt es immer wieder zu spektakulären Unfällen, Havarien und Totalverlusten. Noch viel mehr war die Seefahrt in früherer Zeit mit vielen Gefahren und Unwägbarkeiten verbunden; im Mittelalter gehörte der Verlust ganzer Schiffe zum Tagesgeschäft. Kaufleute schützten sich vor ruinösen Einbußen dadurch, dass sie ihre Güter auf verschiedene Schiffe verteilten, so dass immer nur ein Teil ihrer Fracht verloren ging. Neben Naturgewalten stellt auch Piraterie sowohl früher als auch heute eine ernstzunehmende Gefahr für die Schifffahrt dar.

Über all dies sprechen die beiden Referenten in lockerer Atmosphäre am Donnerstag, 2. März, um 20.30 Uhr im „Lady Tees“ in der Bürgermeister-Smidt-Straße 169. Die Veranstaltung ist kostenfrei, der Vortrag dauert rund 30 Minuten. Danach stehen beide Referenten für den Austausch zur Verfügung.

Abwechselnd werden Christian Manger vom Deutschen Schiffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte und Nils Meyer-Larsen, Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik, einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Themen „Schiffbruch“ und „Piraterie“ werfen.

Damit startet Science goes Pub/lic in die Frühjahrssaison 2017. Unterschiedliche Lokalitäten der Alten Bürger sind auch bei den Folgeveranstaltungen am 8. März, 16. März, 23. März und 30. März sowie 6. April die Orte, in denen der Wissensdurst gestillt werden kann. Erstmals dabei sind das „Lady Tees“ und das „Quartier No 159“, das erst kurz vor der Premiere am 30. März in der „Bürger“ 159 eröffnet wird.

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